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E I N S C H L U S S
Kunstprojekt in der Haftanstalt Erfurter Andreasstraße

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SOMMER 2006 "EINSCHLUSS 2"

Die Künstler

Luis Alejandro Alvarez Alvarez näheres...

Christian Fischer - Zelle X näheres...

Ludger Hennig - ohne titel näheres...

Ludger Kisters und Markus Schlaffke - Zieht, Gedanken auf goldenen Flügeln näheres...

Hanns Holger Rutz - Ohne Titel näheres...

 

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Luis Alejandro Alvarez Alvarez
Geboren am 21 .06.1970 in Los Teques, Venezuela.

1985-2000 abwechselnde musikalische Tätigkeit als Kontrabassist, Schlagzeuger und Chorsänger.
1994 Mitbegründer des  Lateinamerikanischen Lehrstuhl für Komposition "Antonio Estévez" (CLACAE).
1997 hat er Kompositionsstudium an der Hochschule für Musik in Caracas (IUDEM) absolviert.
1998-2001 Lehrtätigkeit als Dozent für Musiktheorie an der IUDEM.
1999-2001 Master in Komposition an der Universität "Simón Bolivar", Caracas,
2001 erhielt er ein Stipendium von von DAAD­FUNDAYACUCHO um seine Ausbildung in Deutschland fortzusetzen.
2002-2003 MastercIass bei Prof. Michael Obst an der HfM Köln.
2003-2005 Abschluss Aufbaustudium Komposition bei Prof. Michael Obst an der HfM „Franz Liszt", Weimar.

Seit April 2005 begibt er sich ans Ergänzungsstudium Elektroakustische Komposition bei Prof. Robin Minard am SeaM, das Studio für elektroakustische Musik an der HfM "Franz Liszt".
Lebt in Weimar.

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Christian M. Fischer

* 1973 in Bochum

 

1995-1998

Ausbildung zum Fotograf in Stuttgart und Heilbronn

1998-2000

Arbeit als Fotograf in Heilbronn

2000-2004

Studium der Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität, in Weimar (Diplom) bei Prof. Jens Geelhaar und Prof. Robin Minard, dabei ständige Arbeit im Studio für Elektroakustische Musik (SeaM) der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar

seit 2004

Ergänzungsstadium der Elektroakustischen Komposition im SeaM der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar (Prof. Robin Minard) und an der Eesti Muusika-.ja Teatriakadeemika, Tallinn bei Margo Kolar und Taavi Kerikamäe

   
   

 

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ludger hennig

kippenbergstr.20 04317 leipzig

geb. 1969 in der naehe von bremen

seit anfang/mitte der 90er jahre beschaeftigt sich ludger hennig sich mit experimentellen klangerzeugungen und klangobjekten. mit dem film- und kamerastudium in dortmund und der mediengestaltung in weimar begann die auseinandersetzung mit der arbeit an klanginstallationen und elektro­akustischer komposition.
objekte, klanginstallationen, kollaboration (auswahl)

1995        „klangwürfel", instrument und klangobjekt
1997   

„laufende lautsprecherbox"

2000    "b 1", klanginstallation für eine bundesstrasse
2001/02 „eisen fern", klanginstallation mit stahlplatten, Inventionen 2002, berlin
2004/05 „konturiert", permanente klanginstallation, cor-ten
2005 „wooden works", 2 klanginstallationen mit kiefernholzbohlen „schatten", klanginstallation mit stahlplatte und eisen-pigmenten 2006  „doorway" interaktive klanginstallation mit stahlplatte, riga/ lettland
   2006  ohne titel, klanginstallation in der ehemaligen stasi­untersuchungshaftanstalt in erfurt im rahmen der austellung „gefangenschaft hören"
2006  „rigid - string - geometry" in kollaboration mit hanns holger rutz, permanente klanginstallation im liszt haus in weimar, sonambiente festival berlin 2006
z.z.    arbeit an diversen klanginstallationen und elektroakustischer improvisation.

         

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Ludger Kisters

Thomas-Müntzer-Straße 8, 99423 Weimar, e-mail: ludger.kisters@web.de

geboren 1975

1995-1996 Studium der Musikwissenschaft und Germanistik in Köln
1996-2002 Studium der Schulmusik an der Hochschule für Musik „F'ranz Liszt" Weimar, abgeschlossen mit dem 1. Staatsexamen LA Gymnasium
1997-2002 Studium der Komposition bei Michael Obst und elektroakustische     Komposition bei Robin Minard in Weimar, abgeschlossen mit Diplom
2003-2004 Kompositionsstudium bei John Psathas und Jack Body an der Victoria University of Wellington, Neuseeland, abgeschlossen mit Master of Music „with distinction"; intensive Beschäftigung mit traditioneller Maori-Musik
2004-2006 Aufbaustudium A Elektroakustische Komposition bei Robin Minard als Stipendiat der Graduiertenförderung der Musikhochschule Weimar, z.Z. Aufbaustudium B-Konzertexamen
2004 - 2006 Teilnahme am Kompositionskurs in Royaumont (F) mit Brian Ferneyhough; Philippe Leroux und Luca Francesconi sowie 2005 am Computermusik-Kurs des IRCAM, Paris; Auswahl zum Nachwuchsforum des Ensemble Modern 2006 sowie Auswahl und Stipendium für den Kompositionskurs Acanthes 2006 in Metz (F)

 

Werkverzeichnis umfasst Kammermusik, elektroakustische Musik, Vokalmusik, Orchesterwerke

sowie die Kanmeroper  Das Laboratorium mundi des Herrn Agrippa

Auszeichnungen, u.a.:
1. Preis im internationalen Kompositionswettbewerb des Freistaates Bayern 2000 für im Traum wird geschlafen für Violoncello, Perkussion und Achtkanal-Tonband
Franz-Liszt-Preis der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik„ Franz Liszt" Weimar 2003
Wellington City Council Music Prize 2004 für Colours für traditionelle indonesische Instrumente, Orchester und Stereo-Tonband
Prix Residence Bourges 2005 für Takutaku - a story line, Teil Il' für Achtkanal­Tonband
Aufführungen im In- und Ausland, u.a.:
Te Raekaihau für traditionelle Maori-Instrumente und Orchester, Staatskapelle Weimar,- Dirigent: Peter Hirsch, Weimar 18.04.04
Sol de la Infancia für Tenor und Orchester, Ensemble Orchestral Contemporain, Dirigent: Zsolt Nagy, Royaumont (F) 02.10.04
Amygdala für Orchester und Tonband; MDR-Sinfonie-Orchester, Dirigent: Roland Kluttig, Leipzig 01.02.05
Präsentation von Takutaku - a story line, Teil ll für Achtkanal-Tonband auf der Computermusik-Konferenz Ateliers du Forum IRCAM, Paris 13.10.05
In between, and further für Flöte, Violine und Live-Elektronik, Carin Levine und David Alberman, Weimar 20.04.06

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Hanns Holger Rutz

(geb. 1977) arbeitet seit 2000 mit elektronischer und Geräusch­Musik.

1999 - 2004 Studium mit den Schwerpunkten Musikinformatik und Computer Musik am Elektronischen Studio der TU Berlin, unter anderem bei Franz Martin Olbrisch, Trevor Wishart, Hans Tutschku, Gottfried Michael Koenig und David Behrman
seit 1999 Entwicklung von experimenteller Audio Software (FScape, Meloncillo). Seit 2004 wissenschaftlich-künstlerischer Mitarbeiter am Studio für elektroakustische Musik (SeaM) in Weimar.
2003 Co­Organisation der Salon Bruit Konzertreihe für experimentelle Musik

 

Werke (Auswahl):

CD-Alben: "Stamina" 2001, "Residual" 2002

E.Ps: "Netzhaut" 2003, "Crosshatch" 2004

mehrkanalige Konzertstuecke:"Zeichnung" 2005, "Strahlung" 2006

Arbeiten mit Video: "Achronie" 2002, mit Video von Cem Akkan

installative Arbeiten: "Quagmire", Berlin 2001, mit Cem Akkan; "Rigid String Geometry", Weimar/Berlin 2006

Performance: Live-Elektronik Konzerte solistisch (aka Sciss), mit wechselnden Duo-Besetzungen, als Solar-Noise-Trio ChromaticField, seit 2006 in Quartett-Besetzung mit Ludger Hennig, Markus Markowski und Johannes Sienknecht.

 

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