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E I N S C H L U S S
Sommer in der Haftanstalt Erfurter Andreasstraße

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SOMMER 2008

Bemühungen für eine Gedenkstätte

1. Juli 2008: Besuch des Ministerpräsidenten Althaus in der Andreasstraße

1juli2008Hildigund Neubert übergab dem Ministerpräsidenten unter anderem eine Publikation zu den Einschluss-Ausstellungen:

Dieter Althaus betonte die Wichtigkeit der baldigen Errichtung einer Gedenkstätte in der Andreasstraße und sprach sich dafür aus, dass ein Privatinvestor das Gesamtobjekt erwirbt, um das Grundstück zu sanieren und neben der Gedenkstätte ein Jugendhotel zu errichten.

besuchereintragDer Ministerpräsident schrieb ins Besucherbuch:

 

 

 

 

 

Nachdem in der Sommerausstellung "Einschluss 1" im Jahre 2005 zahlreiche Stimmen und Befürwortungen für eine Gedenkstätte mit dem Original-Zellentrakt der ehemaligen Stasi-U-Haftanstalt Erfurt geäußert und auch von führenden Thüringer Politikern begrüßt wurden, bemüht sich die Landesbeauftragte um deren Errichtung im Zellenflügel des seit 2002 leerstehenden Gesamtobjektes. Die hohen Besucherzahlen in den Folgejahren 2006-07 sowie die regelmäßigen Gruppenanmeldungen bestätigen das Interesse und das Bedürfnis zur Nutzung dieses historischen Ortes für die politische Bildung. Eine solche Gedenkstätte kann dabei nur Teil einer Gesamtlösung für das ehemalige Gefängnis/Grundstück sein und Teil der Gesamtthüringer Gedenkstättenlandschaft sein. Ein Gedenkstättenkonzept, das die politische DDR-Haft in Beziehung zu der Menschenrechtsthematik setzt, liegt vor. Der Freiheit e.v. Förderverein für eine Gedenkstätte Andreasstraße, mit einer satzungsgemäßen Vorstandsmehrheit von politischen Verfolgten, hat sich als verantwortlicher Träger angeboten, doch eine Betriebsfinanzierung ist weiterhin völlig offen.Weiterführende Informationen zum Download:
Gedenkstättenkonzept-Andreasstraße, 50 Seiten, pdf, 1 MB

 

 

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